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Verkartungstabelle-Verarbeitung

Die Verkartungstabelle-Verarbeitung ist die dritte und wichtigste Phase des Verkartungstabellen-Import-Prozesses. Hier werden die importierten Rohdaten aus der Tabellendatei in GES-2000 Datenstrukturen konvertiert, validiert und in die Genealogie-Datenbank gespeichert.

Überblick: Was passiert bei der Verarbeitung?

Die Verarbeitung läuft in folgenden Schritten ab:

  1. Rohdaten laden: Die Daten aus der Tabellendatei werden in einem Grid angezeigt
  2. Schema anwenden: Das in Phase 1 definierte Schema wird verwendet, um die Spalten zu interpretieren
  3. Validierung: Jede Zeile wird geprüft (Datentypen, Plausibilität, Konsistenz)
  4. Feldmapping: Tabellenspalten werden auf GES-2000 Felder (Personen, Familien, Orte, Quellen) abgebildet
  5. Automatische Checks: GES-2000 führt automatische Berechnungen durch (z.B. fehlende Heiratsjahre)
  6. Speicherung: Validierte Zeilen werden in die Genealogie-Datenbank geschrieben

Das Verarbeitungs-Fenster

Das Fenster präsentiert die importierten Daten in einer Gitteransicht mit Farbcodierung:

Filter und Anzeigeoptionen

Folgende Filter-Checkboxes helfen bei der Verarbeitung großer Datenmengen:

Feldübernahme – Die Kernfunktionalität

Die zentrale Aufgabe der Verarbeitung ist die Feldübernahme: Daten aus Tabellenspalten werden in GES-2000 Felder übertragen.

Unterstützte Feldtypen

Validierung und Automatische Checks

GES-2000 führt automatisch folgende Validierungen durch:

Satz-Operationen (Zeilen-weise Bearbeitung)

Für jede Zeile kannst du entscheiden, was damit passiert:

Namenvarianten und Rufnamen

GES-2000 unterstützt flexible Namenbearbeitung während der Verarbeitung:

Multiuser-Betrieb

Im Netzwerkbetrieb mit mehreren Benutzern:

Hinweis: Im Multiuser-Betrieb ist es wichtig, dass nur ein Benutzer gleichzeitig einen Satz bearbeitet. GES-2000 verhindert dies durch den Sperrmechanismus.

Suchen während der Verarbeitung

Wenn du während der Verarbeitung eine Person, einen Ort oder eine Quelle nicht finden kannst:

Kirchenbuch/URL eines Ereignisses schon vor der Verarbeitung aufrufen

Enthält deine Tabelle Angaben zu einem Ereignis (z.B. Geburt, Taufe, Tod, Begräbnis, Heirat oder Standesamt) mit Quelle, Buch und Seite, kannst du den zugehörigen Kirchenbuch-Scan bzw. die Internetseite der Quelle direkt aus der Tabelle öffnen – ohne die Zeile vorher verarbeiten zu müssen. So kannst du einen Eintrag am Original prüfen, bevor er in die Datenbank übernommen wird.

  1. Klicke mit der rechten Maustaste auf eine Zelle, die zu dem Ereignis gehört (z.B. die Spalte mit Taufdatum, Buch oder Seite).
  2. Wähle im Kontextmenü Kirchenbuch/URL des Ereignisses aufrufen.
  3. GES-2000 öffnet die Adresse im Browser bzw. zeigt eine hinterlegte Bilddatei an.

Der Menüeintrag erscheint nur, wenn das Ereignis nach der Verarbeitung tatsächlich eine Adresse aufrufen könnte – also genau dann, wenn später auch im Personen- bzw. Familienformular der URL-Aufruf möglich wäre. Dafür werden die Werte der Tabellenzeile (Quelle, Buch, Seite, Datum …) so zusammengesetzt, wie sie bei der Verarbeitung übernommen würden. Ist die Person bzw. Familie bereits in der Datenbank vorhanden, werden dabei auch die dort schon gespeicherten Angaben zum Ereignis berücksichtigt (z.B. eine bereits eingetragene Quelle).

Hinweis: Der Aufruf verändert nichts: Es wird weder etwas gespeichert noch ein Datensatz gesperrt. Voraussetzung ist, dass bei der Quelle im Feld WWW eine Adresse hinterlegt ist (siehe Quellen erfassen). Felder, die du auf „Feld nicht übernehmen" gesetzt hast, werden auch hier nicht berücksichtigt.

Arbeitsablauf: Schritt für Schritt

  1. Tabellendatei hochladen (Phase 2)
  2. Vorschau der Daten im Grid
  3. Erste Zeile auswählen
  4. Felder überprüfen und ggf. korrigieren
  5. Validierung durchführen
  6. Satz-Operation wählen (anlegen/überschreiben/ignorieren)
  7. Speichern – die nächste Zeile wird angezeigt
  8. Wiederhole für alle Zeilen

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