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Datentypen definieren

Im Dialog „Datentypen" legst du fest, welche Datumstypen bei Lebensereignissen zur Verfügung stehen. Datumstypen erweitern die Standardereignisse um alternative Bezeichnungen, die beim GEDCOM-Export passend kodiert werden.

Du erreichst den Dialog über Ribbon Einstellungen → Datentypen definieren.

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SpalteBedeutung
TAG Interner Code des Datumstyps – entspricht dem GEDCOM-Tag mit dem dieser Typ beim Export geschrieben wird. Beispiele: CHR für Taufe, BURI für Begräbnis, DSCR für körperliche Beschreibung.
LfdNr Laufende Nummer – legt die Anzeigereihenfolge im Datumstyp-Auswahlfeld fest. Kleinere Nummern erscheinen in der Auswahlliste weiter oben.
Bezeichnung Die deutsche Beschreibung des Datumstyps, die dem Benutzer im Datum-Dialog als Auswahlmöglichkeit angezeigt wird. Beispiele: „getauft als", „begraben am", „eingebürgert".

Wozu dienen Datumstypen?

Wenn du bei einer Person ein Lebensereignis einträgst, kannst du im Datum-Dialog nicht nur das Datum eingeben, sondern auch den Typ des Ereignisses präzisieren. Standard-Ereignisse wie Geburt, Taufe und Tod sind fest in GES-2000 eingebaut. Datumstypen ergänzen diese Liste um zusätzliche Möglichkeiten.

Beispiel: Statt nur „Geburt am 15.03.1852" kannst du erfassen „getauft als 15.03.1852" – wenn dir die Taufe als Geburtsnachweis dient und du keine genauen Geburtsdaten kennst. Der Datumstyp steuert dann, welcher GEDCOM-Tag beim Export gesetzt wird: CHR statt BIRT.

Praxisnahe Beispiele für eigene Datumstypen:

Neuen Datumstyp anlegen

  1. Öffne den Dialog über Ribbon Einstellungen → Datentypen definieren.
  2. Scrolle zum Ende der Liste und klicke in die erste leere Zeile.
  3. Trage den GEDCOM-Tag ein (orientiere dich am GEDCOM-5.5.1-Standard für offizielle Tags oder verwende einen _-eigenen Tag).
  4. Vergib eine laufende Nummer und eine deutsche Bezeichnung.
  5. Speichere die Änderungen.
Datumstypen gelten wie Zusatzfelder für alle Genealogien auf diesem Computer. Sie werden benutzerbezogen gespeichert, nicht in der Genealogie-Datenbank.
Für die meisten genealogischen Forschungen reichen die vorgegebenen Datumstypen aus. Eigene Typen sind vor allem dann nützlich, wenn du spezialisierte Quellen auswertest – zum Beispiel kirchliche Matrikeln verschiedener Konfessionen mit unterschiedlichen Bezeichnungen für Taufe und Firmung.