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GEDCOM-Parameter

Im Dialog GEDCOM-Parameter steuerst du, wie GES-2000 GEDCOM-Dateien exportiert und importiert. Die wichtigsten Einstellungen betreffen das Format von Ortsangaben und den Umgang mit Sonderfunktionen wie Rufnamen, Ortshierarchien und GOV-Verknüpfungen.

Du erreichst den Dialog über Ribbon Einstellungen → GEDCOM → Einstellungen.

Die Einstellungen lassen sich als Profile speichern – so kannst du verschiedene Konfigurationen für verschiedene Zielprogramme oder Austauschpartner vorhalten.

Ansicht des Fensters oder Dialogs
Screenshot

Tab: Export

Dieser Tab steuert, wie GES-2000 Daten beim GEDCOM-Export formatiert:

EinstellungBedeutung
Ortsmaske Definiert das Format der Ortsangabe im exportierten GEDCOM. Platzhalter stehen für die verschiedenen Hierarchieebenen (Ort, Kreis, Bundesland, Land usw.). Beispiel: %ort%, %kreis%, %bundesland%, %land%. Das Ergebnis erscheint im GEDCOM-Tag PLAC.
Fotofile TAG Der GEDCOM-Tag, unter dem Bildverweise exportiert werden. Standard ist OBJE. Manche älteren Programme erwarten einen anderen Tag (z.B. _PHOTO).
Ergänzung Optionaler Ergänzungstext der bei Ortsangaben hinzugefügt wird – zum Beispiel ein standardisiertes Länderkürzel am Ende.
Export des Rufnamens Legt fest, wie der Rufname einer Person exportiert wird: als NICK-Tag, als Namenszusatz in GIVN mit Sonderzeichen, oder gar nicht.
Spitzname hinzufügen Ja/Nein – wenn aktiv, wird ein ggf. eingetragener Spitzname beim Export in den GEDCOM-Tag NICK geschrieben.
Klammer <> in Note nach [] wandeln GES-2000 verwendet spitze Klammern <> intern für Verweise in Historientexten. Beim Export können diese in eckige Klammern [] umgewandelt werden, falls das Zielprogramm spitze Klammern nicht verarbeiten kann.
Mit Orte-Sätze _LOC Ja/Nein – exportiert Ortsinformationen als eigenständige _LOC-Records (GES-2000-spezifische Erweiterung). Programme die _LOC kennen können damit die vollständige Ortshierarchie übernehmen.
Mit OrteHierarchie Ja/Nein – fügt bei Orten im GEDCOM zusätzlich die vollständige Verwaltungshierarchie (Kreis, Land usw.) ein, auch wenn die Ortsmaske diese nicht explizit enthält.

Tab: Import

Dieser Tab steuert, wie GES-2000 Daten beim GEDCOM-Import liest:

EinstellungBedeutung
Ortsmaske Definiert das Format in dem Ortsangaben aus der importierten GEDCOM-Datei interpretiert werden. GES-2000 zerlegt den Ortsstring anhand der Maske in die einzelnen Hierarchieebenen und legt sie entsprechend in der Ortsverwaltung an. Wenn die Maske der exportierenden Software nicht mit der Importmaske übereinstimmt, werden Ortsteile falsch zugeordnet.
Ergänzung Ergänzungstext der beim Import von Ortsangaben berücksichtigt und ggf. entfernt wird.
Spitzname hinzufügen Ja/Nein – wenn aktiv, wird ein NICK-Tag aus der GEDCOM-Datei beim Import als Spitzname der Person übernommen.

Profile speichern und laden

Du kannst verschiedene Konfigurationen als Profile sichern, um schnell zwischen unterschiedlichen Einstellungen wechseln zu können:

SchaltflächeWas passiert
Sichern Speichert die aktuellen Einstellungen im aktiven Profil.
Sichern als... Speichert die aktuellen Einstellungen unter einem neuen Profilnamen. Praktisch für verschiedene Austauschpartner oder Zielprogramme.
Laden Lädt ein gespeichertes Profil und wendet dessen Einstellungen an.
Lege separate Profile für verschiedene Zielprogramme an. Beispiel: Ein Profil „Ancestry" mit NICK-Rufnamen-Export und einem bestimmten Ortsformat, ein Profil „Ahnenblatt" mit anderen Einstellungen. Vor jedem Export wählst du einfach das passende Profil.
Die Ortsmaske ist die wichtigste Einstellung für den erfolgreichen Datenaustausch. Wenn nach einem GEDCOM-Import alle Orte falsch strukturiert sind (z.B. steht der Landkreis im Ortsfeld), liegt das fast immer an einer nicht passenden Importmaske. Gleiche die Maske mit dem Format ab, das das exportierende Programm verwendet.

Tipps für den Datenaustausch